Was macht GÄNSLER Engineering & Consult?

GÄNSLER Engineering & Consult besitzt eine Fülle von Konzessionen, die ein gesetzeskonformes und somit einwandfreies Erfüllen der Aufträge zulässt. Die Konzessionen umfassen den Bereich der technischen Büros und hier speziell die Konzession für das TB für Erdölwesen und die Brunnenmeisterkonzession. Das Leistungsangebot im Umweltbereich und Brandschadensbereich ist somit vielfältig.

Grundsätzlich hat GÄNSLER Engineering & Consult zwei Schwerpunkte:

Erstens - das Consulting oder Ingenieurswesen mit den klassischen Ingenieursleistungen wie Berechnungen, Datenerhebungen und daraus folgende Auswertungen, Baustellenüberwachungen, Projektmanagement und Koordinierung sowie die gutachterlichen Tätigkeiten in diesen Bereichen.

Zweitens - die operativen Dienstleistungen wie Probenahmen für Wasser-, Boden und Luftuntersuchungen, begleitende Bauaufsicht vor Ort, Baugrunduntersuchungen, geophysikalische Messungen. Weiters die Herstellung von Bohrungen, speziell Erdwärmetiefenbohrungen und Brunnenbohrungen.

Bohrungen – was für Bohrungen?

GÄNSLER Engineering & Consult hat unter anderem auch die Konzession für das Brunnenmeistergewerbe. Somit ist GÄNSLER Engineering & Consult berechtigt in sensiblen Bereichen Bohrungen abzuteufen. Die Teufe ist mit ca. 120 m beschränkt. Die Anlage hat sich bewährt bei Baugrunduntersuchungen, der Herstellung von Brunnen für verschiedene Einsatzzwecke – Hausbrunnen für die Wasserversorgung, Grundwassermessstellen und Entwicklung hydrologischer Modelle, Sanierungsbrunnen und Herstellung von Tiefenbohrungen für Erdwärmesonden.

Was sagen Sie zu der Grundwassersituation in der Steiermark?

Grundsätzlich haben die letzten Jahre schon gezeigt, dass gerade in der Steiermark im Sommer vielerorts das Grundwasser im Sommer stark abgesunken ist und manche Brunnen ausgetrocknet sind. Im Fall einer Hauswasserversorgung mittels Brunnen kann das gerade im ländlichen Bereich dramatische Auswirkungen haben. Mit unseren Bohrgeräten können wir zum Einen neue Grundwasservorkommen erschließen, d.h. neue Brunnen machen, und zum Anderen können wir auch bestehende Schachtbrunnen vertiefen und somit wieder in wasserführende Schichten vorstoßen.

Wie führen Sie Sanierungen bei Umweltschäden durch?

Grundsätzlich hängt es davon ab, wie der Schaden im Untergrund gelagert ist und welcher Verunreinigungsstoff vorhanden ist. Bei leicht verdampfbaren Stoffen wie Benzin oder Perchlor wird in der Regel der Porenraum des Bodens mit den Dämpfen erfüllt sein und hier wird eine Bodenluftabsaugung zur Sanierung eingesetzt. Bei flüssigen Verunreinigungen wie zum Beispiel Öle oder Diesel wird zumeist bei einer alleinigen Verunreinigung des Bodens ein Bodenaustausch durch Ausbaggern und Entsorgen oder biologisches Behandeln sinnvoll sein. Wenn die Stoffe bereits in das Grundwasser vorgedrungen sind, ist in der Regel eine aufwändige Grundwassersanierung am Schadensort durchzuführen. Diese Art der Sanierung wird dann als In-Situ-Sanierung bezeichnet. Dabei wird zumeist das Grundwasser aus Sonden gefördert, mittels einer Abscheideanlage gereinigt und dann je nach Anforderung wieder versickert oder in einen Vorfluter bzw. einen Kanal eingeleitet.

Darf jeder so eine Insitu-Sanierung durchführen?

Genau weiß man die Tiefe des Grundwassers vorab nie. Aufgrund unserer langjährigen Tätigkeit als Bohrunternehmen kennen wir schon relativ viele Gegenden in Österreich und wissen daher grob auch die jeweiligen Grundwassertiefen und kennen den Bodenaufbau. Durch Bohrungen können wir das Grundwasser rasch erkunden und mittels einfacher Rechenmethoden oder komplizierter Grundwassersimulationsprogramme auch die Richtung des Grundwasserstroms beschreiben. So ist es uns dann möglich, die Auswirkungen von geplanten Sanierungen mittels Grundwasserbrunnen vorab am Computer auszuarbeiten, welche dann in der Natur umgesetzt werden.

Woher wissen Sie wo oder wie tief das Grundwasser ist?

Genau weiß man die Tiefe des Grundwassers vorab nie genau. Aufgrund unserer lang-jährigen Tätigkeit als Bohrunternehmen kennen wir schon relativ viele Gegenden in Österreich und wissen daher grob auch die jeweiligen Grundwassertiefen und kennen den Bodenaufbau. Durch Bohrungen können wir das Grundwasser rasch erkunden und mittels einfacher Rechenmethoden oder komplizierter Grundwassersimulationsprogramme auch die Richtung des Grundwasserstroms beschreiben. So ist es uns dann möglich, die Auswirkungen von geplanten Sanierungen mittels Grundwasserbrunnen vorab am Computer auszuarbeiten, welche dann in der Natur umgesetzt werden.

Welche Aufgaben haben Sie bei Bodenaushubarbeiten?

Werden Sanierungen in Form von Bodenaushub durchgeführt, so ist ein Experte unserer Firma an Ort und Stelle und entscheidet ob der Boden verunreinigt ist und dadurch entfernt werden muss. Zumeist existieren dazu auch so genannte Sanierungsziele, d.h. dass der Boden bis zu einer zumeist unbedenklichen Restbelastung ausgebaggert werden muss.

Was machen Sie bei Baugrunduntersuchungen?

Zumeist geht es hier um die Frage wie der Untergrund beschaffen ist, ob es sich um einen sehr weichen oder einen von Natur aus gut verdichteten Boden handelt, und wie tief das Grundwasser ist. Dazu gewinnen wir Bohrkerne und erstellen geologische Profile, die sich dann Statiker und Baufirmen anschauen und daraus Rückschlüsse auf die erforderlichen Fundamente gewinnen. Ergänzend dazu werden Bodenproben aus dem Bohrloch genommen oder auch spezielle Versuche im Bohrloch durchgeführt, wie z.B. ein SPT-Test mit dem die Lagerungsdichte festgestellt wird.

Was machen Sie, wenn Sie zu einem Umweltschaden gerufen werden?

Hier ist zumeist von einem akuten Umweltschaden auszugehen, der sofortige Maßnahmen erfordert. Diese Erstmaßnahmen werden in der Regel mit Hilfe von Feuerwehren, Bau- u. Bergefirmen und zum Teil auch mit dem Bundesheer abgewickelt. Nach einer ersten Schadensbegrenzung wie z.B. das Absaugen von aufgeplatzten Tanks bei Tankfahrzeugen wird eine Schadensbestimmung und erste Sanierung durchgeführt. Sollten im Untergrund dann noch weitere große Verunreinigungen vorhanden sein, so muss der Schaden genau erkundet werden, um dann weitere Sanierungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit der zuständigen Behörde festzulegen.

Haben Sie oft mit Behörden zu tun?

In der Regel gibt es bei jedem Umweltschaden einen Ansprechpartner einer zuständigen Behörde. Sämtliche Maßnahmen werden hier stets mit den Beamten, zumeist Juristen des Wasserrechts und technischen Amtssachverständigen akkordiert.